Impulse für den Glauben - elfter Teil - XXIV
Seit dem 8. Januar 2026 gibt es den neuen Impuls zum Glauben:
«Die Champions League des Lebens – Warum Älterwerden das Beste ist, was uns passieren kann».
Mit dem Buch von Markus Müller (SZM Hänssler-Verlag, ISBN: 978-3-7751-5906-7)
Abschluss
An dieser Stelle beenden wir unsere jetzige Serie „Impulse zum Glauben - elfter Teil“. Während der Sommerpause gibt es keine Impulse zum Glauben. Wir starten mit einer neuen Serie am Donnerstag, 20. August 2026.
Wir fassen hier wichtige Punkte zusammen.
Verabschieden wir uns von den Lügen über das Alter:
- Jugend ist schön, Alter bloss eine schwer zu tragende Last.
- Als alter Mensch kann ich nichts mehr zum Gelingen unserer Gesellschaft beitragen.
- Wir müssen nur die Umstände verbessern, dann geht es uns im Älterwerden besser.
- Glücklich in Abhängigkeiten: Das geht gar nicht!
- Die Vergangenheit wird immer mehr und stärker, die Zukunft kleiner und unbedeutender.
- Älterwerden heisst nur noch loslassen und verlieren – Gewinnen ist vorbei.
- Im Alter ist man zunehmend einsam.
Weichenstellungen
Der Werdegang eines Menschen ist für das Heute und vor allem für das Morgen eines Menschen weit bedeutender, als meist erwartet wird. Wenn wir auf unser Leben zurückblicken und darüber nachdenken, fällt uns auf, dass nicht nur unsere Eltern oder Lehrer oder andere wichtige Menschen in unserem Umfeld Weichen in unserem Leben gestellt haben. Ganz bestimmt stellen wir fest, dass auch wir selber seit frühester Kindheit bereits Hunderte, vermutlich Tausende von Weichenstellungen vorgenommen haben. Je älter wir werden, desto wichtiger wird es, dass wir einen Blick in unsere Erfahrungswelt werfen.
Erfolgsfaktoren fürs Älterwerden
Der hebräische Begriff für „Hoffnung“ heisst „Tikwah“, was ursprünglich bedeutet: „Eine Schnur spannen, damit eine Mauer gerade gebaut werden kann“. Das ist spannend. Auf das Leben heruntergebrochen könnte man sagen: Die Lebensmauer gerade bauen mit einer Schnur, die sich aus der Vergangenheit in die Zukunft spannt. Die Pflege des inneren Menschen kann dazu beitragen, mit der manchmal irritierenden äusseren Welt besser zurechtzukommen. Müsste die Beachtung der Innenseite nicht in dem Masse zunehmen, in dem das Funktionieren der Aussenseite abnimmt?
Wissen, wer ich bin – meine Identität. Was trägt, wenn die eigene Welt wackelt? Wir dürfen uns in die von Gott zugesprochene Identität hineinnehmen lassen.
Versöhnt sein – Vergangenheit ist nicht Schicksal. Jeder Mensch hat die Freiheit, ureigenes zu entscheiden, wie er mit Vergangenem umgehen will.
Sinnerfülltes Leben – Sinn gehört zu den elementaren Daseins- und Lebensthemen des Menschen. Sinn ist wie die Batterie des Lebens, ohne deren Energie weder Schwieriges bewältigt noch Risiken eingegangen, Ziel gewählt oder Widerstandsfähigkeit ausgebildet werden.
Vom Ja zu Schwäche und Begrenzung – Schwäche, Leid, Verletzlichkeit, Gebrechlichkeit, Scheitern und Ähnliches sind Dimensionen des Lebens, die uns in der Regel nicht lieb sind. Nicht unsere Leistungsnachweise machen uns zu wertvollen Menschen, sondern unsere Fähigkeit, mit Verletzlichkeit und Schwäche umzugehen.
Von Dankbarkeit geprägt – Erkenntnisse aus der Neuropsychologie besagen, dass Dank und Dankbarkeit als beste Voraussetzung für ein langes und glückliches Leben gelten. Wieso nicht früh üben, was später tragen soll? Ein Mensch ist entweder dankbar oder ein Mensch ist verbittert und verkümmert in Ansprüchen und Vorwürfen an das Leben und an Menschen.
Es gäbe noch sehr viel mehr anzufügen. Unser Leserangebot: Wer alle Folgen dieser „Impulse zum Glauben“ haben möchte, darf diese gerne bei Sozialdiakon Markus Zogg anfragen: markus.zogg@ref-brunnen-schwyz.ch oder 076 452 52 21
Wir sind gerne bereit für Seelsorgegespräche. Melden Sie sich bei Pfarrer Alexander Lücke
oder Sozialdiakon Markus Zogg.