» Eröffnungskonzert
Unerhörte Liebe: Béla Bartók und Othmar Schoeck schwärmten beide für die ungarische Violinistin Stefi Geyer. Zu hören sind ihre jeweils ersten Streichquartette, ergänzt wird das Programm durch das einzige Streichquartett von Maurice Ravel.
Programm
Béla Bartók (1881–1945), Streichquartett Nr. 1 (1908/09)
Othmar Schoeck (1886–1957), Streichquartett Nr. 1, op. 23 (1911/13)
Maurice Ravel (1875–1937), Streichquartett in F-Dur, op. 35 (1902/1903)
» Moser String Quartet
Kanon Miyashita, Violine
Patricia Muro, Violine
Ariadna Bataller, Viola
Lea Galasso, Violoncello
Eintritt: Fr. 35.- (ermässigt: Fr. 30.-)
» Othmar Schoeck Festival 2024 – Coming of Age
Mit Volldampf ins Rampenlicht: Schoecks frühe Kompositionen brachten ihm bald internationale Aufmerksamkeit.
In Brunnen aufgewachsen (er war einer der ersten Täuflinge der reformierten Kirche in Brunnen) begann Othmar Schoeck 1904 sein Musikstudium am Konservatorium Zürich. 1907 folgte er der Einladung Max Regers, in Leipzig in dessen Kompositionsklasse einzutreten. Zurück in der Schweiz verdiente Schoeck sein Geld mit dem Dirigieren zweier Männerchöre in Zürich, während er als Komponist immer bekannter wurde.
Auch wenn Schoeck sich der deutschen Romantik verpflichtet fühlte und in der Nachfolge Schuberts und Hugo Wolfs sah, kannte er die Werke seiner Zeitgenossen sehr genau und liess sich davon inspirieren. Das Othmar Schoeck Festival 2024 zeigt ein musikalisches Panorama Europas zu Beginn des 20. Jahrhunderts und untersucht die ersten Karriereschritte des Brunner Komponisten in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg.