Markus Rosenfelder

Impulse für den Glauben - sechster Teil - IX

Buchcover Jubelt voller Freude (Foto: Markus Zogg)

In unserer neuen Serie „Impulse für den Glauben“ besprechen wir das Buch von Bill und Brenda Johnson:

„JUBELT VOLLER FREUDE“ - Drei Schlüssel, um die Fülle der himmlischen Freude zu erleben.

Grain-Press Verlag GmbH, Vailhingen/Enz
2. Schlüssel: „Lobpreis“ (3)

4 Strategien für unser Leben, die uns helfen, das Böse zu überwinden und das Gute zu bewahren:

Das Abendmahl: Das Brot und der Traubensaft (oder Wein) erinnern uns an den grössten Liebesbeweis Gottes uns Menschen gegenüber, das Ereignis rund um Ostern. Es gibt kein Ereignis in der Geschichte, dass umfassender war als dieses. Es gibt nichts Hoffnungsvolleres als zu wissen, dass das Leben auf der Welt und der Tod nicht das letzte Wort haben. Christus hat den Tod besiegt und ist am dritten Tag auferstanden! Es geht also weiter. Und wie!!! Ein ewiges Leben in einwandfreier Beziehung zum himmlischen Vater und in vollkommener Harmonie. Beim Abendmahl erinnern wir uns daran, dass Jesus unser Versagen, was es auch immer ist, was uns belastet und niederdrückt, ans Kreuz getragen und erduldet hat. Wir dürfen freigesprochen sein.

Das Wort Gottes: Es sind lebendige Worte, die zu uns Menschen sprechen und uns Einblick geben in das Vaterherz Gottes, in die Geschichte und Wünsche Gottes mit seinem Volk und der Welt und in das Leben Jesu.

Der Namen Jesu: Der Sohn Gottes gibt uns tatsächlich die Erlaubnis, seinen Namen zu nutzen. Im Johannesevangelium wird Jesus mit dem folgenden Satz zitiert: „Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.“ In Jesu Namen kann ich nur dann bitten, wenn es um etwas geht, das im Einklang mit seinem Wesen steht. Abraham Lincoln, der sich für die Abschaffung der Sklaverei eingesetzt hatte, hätte seinen Namen wohl kaum für eine gesellschaftliche Festigung der Sklaverei hergegeben. Genauso gibt Jesus seinen Namen auch nicht für etwas her, das gegen sein Wesen und seine Prinzipien ist. Was war ihm wichtig? Was hat er gesagt? Wie hatte er gehandelt? Wenn wir in seinem Namen bitten möchten, sollten wir uns zunächst einmal mit ihm vertraut machen. Das können wir genauso tun, wie wir das bei Abraham Lincoln tun würden. Wir lesen seine Biographie. Bei Jesus ist es zum Beispiel das Johannesevangelium. Wir können sicher sein. Wir werden darin Jesus persönlich begegnen und ihn immer besser kennenlernen. Und dann werden wir in seinem Namen bitten können und spannende Erfahrungen damit machen.

• Die vierte Strategie ist der Lobpreis, über den ich 13. Juni geschrieben habe: Was ist der Lobpreis? Woher kommt der Begriff? Und was hat er für unser Leben zu bedeuten?

Das Abendmahl, das Wort Gottes, Der Name Jesu und der Lobpreis sind die vier „Waffen“, die uns dabei helfen, dem Bösen in und um uns mit der nötigen Vehemenz zu begegnen und das Gute entgegenzuhalten.

Fragen und Anregungen zum Nachdenken:
- Welche Bedeutung hat das Abendmahl für mich?
- Kenne ich den Namen Jesu? Wenn nein, lese ich z.B. das Johannesevangelium oder suche das Gespräch mit dem Pfarrer oder Sozialdiakon.
- Wann habe ich das letzte Mal im Wort Gottes, der Bibel, gelesen? Wenn es lange her ist: Weshalb hat das Wort Gottes keine Relevanz in meinem Leben? Was hindert mich daran, darin zu lesen?


Wir sind gerne bereit für Seelsorgegespräche. Melden Sie sich bei Pfarrer Alexander Lücke
oder Sozialdiakon Markus Zogg.


Bereitgestellt: 27.06.2024