Markus Rosenfelder

Impulse für den Glauben - sechster Teil - VIII

Buchcover Jubelt voller Freude (Foto: Markus Zogg)

In unserer neuen Serie „Impulse für den Glauben“ besprechen wir das Buch von Bill und Brenda Johnson:

„JUBELT VOLLER FREUDE“ - Drei Schlüssel, um die Fülle der himmlischen Freude zu erleben.

Grain-Press Verlag GmbH, Vailhingen/Enz
2. Schlüssel: „Lobpreis“ (2)

Ohne Freude ist es schwer, Gott von Herzen zu preisen. Nur durch Freude können wir unseren Körper, unsere Seele und unseren Geist zum Feiern bringen. Wenn wir alles zusammenrechnen, was Gott getan hat und sein Wesen (Freude, Liebe, Treue, Güte, Kraft) betrachten, sollten wir nicht bei Dankbarkeit stehenbleiben. Unsere Freude sollte in Lobpreis münden, wo unser Verstand mit der Wahrheit über Gottes Wesen in Berührung kommt. Je mehr wir als Bürger des Himmels leben, desto mehr werden die himmlischen Aktivitäten unseren Lebensstil positiv beeinflussen.

Jesus lehrte uns folgendes Gebet: Unser Vater im Himmel, geheiligt werde Dein Name. (Matthäus 6,9). Der Titel Vater ist ein Ehrentitel und ein Aufruf zu einer Beziehung. „Geheiligt“ bedeutet respektiert oder verehrt. Dies ist ein Ausdruck des Lobpreises. Durch das, was Gott für uns getan hat, dürfen wir ihn unseren Vater nennen. Wir können lernen, seine Stimme zu hören, damit wir das tun können, was er beabsichtigt. Wir können in eine Herzensbeziehung mit Gott hineinkommen, damit er uns seine Wege lehrt und wir ihm unser Vertrauen entgegenbringen, indem wir ihn auf dieser Erde widerspiegeln. Wir können das „himmlische“ Erbe an die nächste Generation weitergeben. Ein Erbe im klassischen Sinn bekommen wir ohne Gegenleistung. Was wir damit machen, bestimmt, was in den nachfolgenden Generationen passiert. Die Dinge, die uns heute so selbstverständlich erscheinen, haben die vorherige Generation extrem viel gekostet. Wer glaubt heute noch an das Böse im Menschen? Selbstverständlich, der Mensch hat auch viel Gutes in sich. Wenn jedoch von Satan, dem Widersacher Gottes, die Rede ist, wird dies als Hirngespinst abgetan, obwohl für alle offensichtlich ist, dass das Böse in dieser Welt um sich greift. Deshalb ist es um so wichtiger, dass wir als Christen Strategien für unser Leben haben, die uns helfen, das Böse zu überwinden und das Gute zu bewahren.

Fragen und Anregungen zum Nachdenken:
- Welches „himmlische Erbe“ haben wir von unseren Eltern erhalten? Was haben uns unsere Eltern oder andere Personen über Gott gelehrt?
- Wie können wir Gott auf dieser Welt widerspiegeln (als Bürger des Himmels leben)?
- Was würde das bedeuten für unsere zwischenmenschlichen Beziehungen?
- Was würde das bedeuten für unseren Umgang mit unserer Gesundheit, unseren Freizeitbeschäftigungen, unseren Aktivitäten?


Wir sind gerne bereit für Seelsorgegespräche. Melden Sie sich bei Pfarrer Alexander Lücke
oder Sozialdiakon Markus Zogg.


Bereitgestellt: 20.06.2024