Impulse für den Glauben - sechster Teil - II
In unserer neuen Serie „Impulse für den Glauben“ besprechen wir das Buch von Bill und Brenda Johnson:
„JUBELT VOLLER FREUDE“ - Drei Schlüssel, um die Fülle der himmlischen Freude zu erleben.
Grain-Press Verlag GmbH, Vailhingen/Enz
1. Schlüssel: „Dank“ (1)
Gott hat uns Menschen seine Autorität übertragen. Das ist ein unheimlicher Vertrauensbeweis von Gott uns Menschen gegenüber. Dafür können wir ihm dankbar sein. Wir müssen keine Marionetten sein, keine Roboter. Wir haben einen freien Willen und Verstand erhalten, um damit verantwortungsvoll umzugehen. Deshalb spielt unser Gehorsam eine wichtige Rolle, damit der Wille Gottes auf der Erde vollendet wird. In erster Linie geht es darum, dass unser Herz so ausgerichtet ist, dass es jederzeit und in allen Umständen in der Beziehung mit Gott bleibt. Das führt dazu, dass unser Leben mit Freude, Gebet und Danksagung erfüllt wird. In Zeiten von Schwierigkeiten, Schwäche und Unsicherheit erfordert dies von uns einen grossen Glauben. „Not lehrt beten!“ So heisst es im Volksmund. Doch Gott wünscht sich, dass wir auch in guten Zeiten mit ihm in Kontakt sind. So ist es uns möglich, den Fokus auf den Himmel auszurichten, damit wir mit der Wahrheit übereinstimmen, egal wie wir uns fühlen oder was wir mit unseren physischen Sinnen wahrnehmen.
Die Veränderung unseres Herzens ist der erste Schritt, um den Himmel auf die Erde zu bringen. Freude, Gebet und Danksagung sind lebenswichtige Werkzeuge, um uns in Gott zu stärken. Um dankbar zu sein, müssen wir eine Haltung der Demut einnehmen. Dankbarkeit ist die einzige richtige Reaktion auf das, was Gott uns gegeben hat. Im Jakobusbrief (Kp. 1,17), dessen Hauptthema der Glaube ist, der sich im Alltag zeigt, lesen wir: „Von oben kommen nur gute Gaben und nur vollkommene Geschenke; sie kommen vom Schöpfer der Gestirne, der sich nicht ändert und bei dem es keinen Wechsel von Licht zu Finsternis gibt.“ Hier stellen sich uns persönlich folgende Fragen:
- Welche guten Gaben in meinem Leben anerkenne ich als Gottes Geschenke an mich?
- Weshalb gibt mir Gott gute Gaben, wenn ich diese überhaupt nicht verdient habe?
Gott gibt uns gute Gaben, damit wir wachsen und erfolgreich im Leben sein können. Er gibt uns die guten Gaben auch, um uns seine Liebe zu demonstrieren.
Wenn wir Dankbarkeit als Lebensstil praktizieren, erkennen wir dadurch an, dass die Gaben, die wir von Gott erhalten haben, diesen Zweck erfüllen. Indem wir danken, lernen wir Gott in unserer Beziehung immer besser kennen und wir entdecken die Bestimmung, zu der Er uns geschaffen hat.
Fragen zum Nachdenken:
- Für was kann ich Gott in meinem Leben dankbar sein?
- Was hindert mich daran, Gott zu danken? Unversöhnliche Beziehungen? Verpasste Chancen? Schwierige Umstände, z.B. gesundheitlicher Natur?
Wir sind gerne bereit für Seelsorgegespräche. Melden Sie sich bei Pfarrer Alexander Lücke
oder Sozialdiakon Markus Zogg.