Markus Rosenfelder

Impulse für den Glauben - sechster Teil - I

Buchcover Jubelt voller Freude (Foto: Markus Zogg)

In unserer neuen Serie „Impulse für den Glauben“ besprechen wir das Buch von Bill und Brenda Johnson:

„JUBELT VOLLER FREUDE“ - Drei Schlüssel, um die Fülle der himmlischen Freude zu erleben.

Grain-Press Verlag GmbH, Vailhingen/Enz
Die Bestseller-Autoren und Leiter der Bethel-Church in Redding, Kalifornien, ermutigen in ihrem Buch dazu, die himmlischen Realitäten im Alltag zu erleben. Es sind drei einfache Schlüssel, welche die Tür zu tiefer und beständiger Freude in allen Lebenslagen öffnen.

Bill Johnson hat im Jahr 2022 seine Frau Brenda verloren, die nach längerem Kampf gegen den Krebs verstorben ist. Nur wenige Tage danach predigte Bill Johnson in seiner Gemeinde und sagte in Anlehnung an Psalm 23: «Ich fand heraus, dass es Dimensionen von Gottes Gegenwart gibt, die man nur im Tal des Todesschattens finden kann… In dieser Finsternis, die wir erleben, obwohl wir alles Richtig getan haben und ihn nicht mehr verstehen. Gott ist halt kein Automat, wo man nur Geld reinsteckt und er tut, was wir wollen.»

Gott freut sich an uns

Sind wir wirklich gut genug für Gott? Wir als kleine Menschen mit unseren vielen Fehlern… An uns soll Gott Freude haben? Das kann doch nicht sein! Solche und ähnliche Gedanken und Fragen kommen auf. Selbstanklage und Zweifel. Und doch: Gott freut sich an uns. Seine Taten und Gedanken uns gegenüber sind ein überschwänglicher Ausdruck Seiner Liebe, Güte und Freundlichkeit und Freude über uns. Und deshalb möchte Er, dass wir uns an ihm freuen. Wenn wir Ihm dasselbe geben, was Er uns gibt, treten wir tiefer in die Beziehung mit Ihm hinein und vertiefen unsere Herzensverbindung mit der Quelle des Lebens. Und das ist Freude pur. Freude ist eine der wichtigsten Ausdrucksformen, welche Gott für unser Leben vorgesehen hat. Auf jeden Fall benötigen wir Glaube, um uns zu freuen, besonders dann, wenn wir uns überhaupt nicht danach fühlen und Freude angesichts der gegenwärtigen Umstände keinen Sinn zu machen scheint.

Wie können wir tiefer in die Beziehung mit Gott hineintreten und Anteil an dieser Freude gewinnen? In Psalm 100,4 finden wir eine Art Landkarte in die Gegenwart Gottes: „Zieht ein in seine Tore mit DANK, in seine Vorhöfe mit LOBGESANG!“

Danken und Loben für das Leben. Die Natur. Das Vogelgezwitscher. Für die Tatsache, dass das, was wir hier auf der Erde haben, nicht alles ist. Es erwartet uns, die zum Glauben an Christus gefunden haben, in der Ewigkeit mit Gott etwas unbeschreiblich Gutes. Danken und Loben für die Nachbarn. Die Familie. Die Freunde. Die Kirchgemeinde. Für die Gesundheit. Unsere Spitäler und Alterszentren, die Ärzte und das Pflegepersonal. Für unsere Lokal-, Kantonal- und Landesregierung. Und vieles mehr. Danken und Loben, fernab von unseren Wünschen, Erwartungen und Bitten. Wir müssen aufpassen, dass wir den Fokus auf Gott nicht verlieren. Es ist wichtig, dass wir Gott dienen und nicht nur auf das schauen, was wir selbst bekommen wollen.

Der Apostel Paulus schreibt an die Christen in Philippi:
„Freut euch im Herrn allezeit; abermals sage ich: Freut euch!“ (Philipper 4,4)

Fragen zum Nachdenken:
- Sind wir wirklich gut genug für Gott? Wir als kleine Menschen mit unseren vielen Fehlern… An uns soll Gott Freude haben?
- Was hindert uns daran, die Liebe Gottes zu uns uneingeschränkt annehmen zu können?


Wir sind gerne bereit für Seelsorgegespräche. Melden Sie sich bei Pfarrer Alexander Lücke
oder Sozialdiakon Markus Zogg.


Bereitgestellt: 02.05.2024