Ein Bibelwort
Die Bibel sagt:
- „Ein fröhliches Herz tut dem Leibe wohl.“ (Buch der Sprüche 17,22)
- „Ein fröhliches (freudiges) Herz macht ein fröhliches Angesicht; aber wenn das Herz bekümmert ist, entfällt auch der Mut.“ Sprüche 15,13
Somit ist klar: Ein fröhliches Herz hat einen positiven Effekt auf unsere körperliche Gesundheit. Das Wort „fröhlich“ ist von demselben hebräischen Wort übersetzt wie das Wort „freuen“.
An was freue ich mich? Was bereitet mir im Leben Freude?
Das „Herz“: Biblisch betrachtet steht das „Herz“ für den Sitz des persönlichen Lebens und bezieht sich auf das Innerste. Es mag vielleicht nicht möglich sein, Gedanken lesen zu können, aber aus dem Gesichtsausdruck, den Worten und dem Verhalten ist manchmal zu erkennen, was sich im Kopf abspielt.
Ein fröhliches Herz zu haben ist für uns selber von Nutzen, aber auch für die, die sich um uns herum befinden. Die Leute sehen unser fröhliches Herz und unsere Freude und wollen dann eventuell auch haben, was wir haben.
Die zentrale Frage ist: Wie bekommt man ein fröhliches Herz und wie kann man es bewahren?
- Einerseits ist es die Bibel, Gottes Wort, die unserem Herzen Freude bringen kann. Zum Beispiel sagt Gott, dass er sich in jeder Situation um uns kümmern wird. Manchmal ist dies schwer verständlich. Bringen doch viele Leute Gott in Verbindung mit Heilung, Frieden, Gerechtigkeit… Und wenn diese Wünsche nicht eintreffen, ist es gleichzeitig ein Grund mehr, um eben nicht an Gott zu glauben.
- Ein fröhliches Herz zu haben beinhaltet auch, dass wir unsere Gedanken kontrollieren. Die Gedanken, die wir in unserem Herzen tragen, bestimmen, was wir sagen, was wir tun und wie Leute uns sehen. Es liegt in unserer Entscheidungsgewalt, welche Gedanken wir hegen und welche wir aussortieren wollen. Natürlich ist es nicht möglich, jeden Gedanken, der einem in den Sinn kommt, kontrollieren zu können. Aber auch hier kann die Bibel Orientierung geben:
„Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat, sei es eine Tugend, sei es ein Lob – darauf seid bedacht.“ (Philipperbrief 4,8)
- Da wir Menschen soziale Wesen sind, tragen auch Beziehungen zu einem fröhlichen Herzen bei. „Der Mensch soll nicht allein sein…“, sagte Gott schon Beginn, als er die Erde erschuf.
Jeden Tag können wir uns für ein fröhliches Herz entscheiden.
Wir sind gerne bereit für Seelsorgegespräche. Melden Sie sich bei Pfarrer Alexander Lücke
oder Sozialdiakon Markus Zogg.