Impulse für den Glauben - vierter Teil - III
Als Grundlage dient das Buch von Otfried Höffe:
«Die hohe Kunst des Alterns: Kleine Philosophie des guten Lebens»
Vorbilder für eine Alterskunst (III): JACOB GRIMM
Jacob Grimm (1785-1863) war ein deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler. Bei ihm herrscht nicht die graue Farbe vor, wie dies bei Arthur Schoppenhauer der Fall war. Er untergliedert die Lebenszeit in vier Abschnitte. Dem Menschen werden als Lebenszeit von Gott „siebenzig Jahre“ bestimmt. Die ersten 30 Jahre sind die „menschlichen Jahre“, die schnell vorbei gehen. Da sei der Mensch gesund, heiter, arbeite mit Lust und freue sich seines Lebens. Danach folgen die „18 Jahre des Esels“. Da werde dem Menschen eine Last nach der anderen auferlegt. Er müsse vieles tun, das andere nähre. Dann kommen die „12 Jahres des Hundes“. Da liege der Mensch in den Ecken, knurre und habe keine Zähne mehr zum Beissen. Und wenn diese Jahre vorbei seien, würden „10 Jahre des Affen“ folgen. Der Mensch werde schwachsinnig, närrisch, treibe alberne Dinge und werde ein Spott der Kinder.
Und hier soll vom Glück des Älterwerdens die Rede sein? Als Christen dürfen wir eine optimistischere Einstellung zum Leben haben und bis zum letzten Atemzug daran festhalten, dass das Leben sinnstiftend ist. Auch wenn im hohen Alter viele oder gar alle Tätigkeiten, die wir früher mal pflegten, nicht mehr möglich sind, gibt es dennoch Aktivitäten, die unserem Leben einen Sinn geben.
Welches sind solche Aktivitäten? Schreiben Sie Ihre Antworten an markus.zogg@ref-brunnen-schwyz.ch oder in einer SMS/Whatsapp an 079 588 18 03. Eine Zusammenstellung der eingehenden Antworten erscheint im Rahmen der Impulse für den Glauben auf unserer Homepage.