Markus Rosenfelder

Impulse für den Glauben - dritter Teil - XXIV

Buch Hoffnung in Zeiten der Angst (Foto: Markus Zogg)

Als Grundlage dient das Buch von Timothy Keller:
«HOFFNUNG IN ZEITEN DER ANGST: Wie die Auferstehung die Welt verändert»
Zehn Argumente für den christlichen Glauben (II)
Vor fast 100 Jahren diskutierten der Oxforder Professor C.S. Lewis (1898-1963) und der britische Schriftsteller und Philologe J.R.R. Tolkien (1892-1973) in einem Gespräch über die Glaubwürdigkeit des christlichen Glaubens. Später wandte sich C.S. Lewis deswegen dem christlichen Glauben zu und formulierte denkwürdige Argumente für den christlichen Glauben, von denen wir in diesem «Impuls für den Glauben» die ersten fünf präsentieren.

6) «Alles, was ich im Privatleben bin, ist Literaturkritiker und Historiker, das ist mein Job. Und ich kann nur sagen: Wenn jemand sagt, die Evangelien seien entweder Legenden oder Romane, dann zeigt diese Person einfach ihre Inkompetenz als Literaturkritiker. Ich habe sehr viele Romane gelesen und weiss ziemlich viel über die Legenden, die unter den Völkern entstanden sind – und ich weiss sehr gut, dass die Evangelien nicht diese Art Literatur sind.»

7) «Wenn das Christentum etwas wäre, das Menschen erfunden haben, könnten wir es natürlich einfacher machen. Aber das ist es nicht. Wir können es nicht so einfach machen wie die Leute, die eine Religion erfinden. Warum nicht? Weil es hier um Fakten geht. Natürlich kann jeder eine einfache Religion erfinden, wenn er sich nicht um Fakten kümmern muss.»

8) «Wenn du zu Buddha gehst und ihn fragst: 'Bist du der Sohn von Brahma?', würde er sagen: 'Mein Sohn, du bist immer noch im Tal der Illusion'. Wenn du zu Sokrates gehst und ihn fragst 'Bist du Zeus?', würde er dich nur auslachen. Wenn du zu Mohammed gehst und ihn fragst 'Bist du Allah?' würde er zuerst seine Kleider zerreissen und dir dann den Kopf abhauen. Und wenn du Konfuzius gefragt hättest 'Bist du der Himmel?' dann hätte er wohl geantwortet 'Bemerkungen, die nicht dem Lauf der Natur entsprechen, verraten schlechten Geschmack'. Der Gedanke, dass ein grosser moralischer Lehrer die Worte Christi sagte, ist vom Tisch. Meiner Überzeugung nach ist ein Mann, der diese Worte sagte, entweder der Sohn Gottes oder komplett verrückt.»

9) «Wenn du dir wirklich Sorgen machst, dass die Menschen, die du liebst, nicht im Himmel sind, ist es das Unlogischste, das du tun kannst, selbst draussen zu bleiben.»

10) «Ich glaube an das Christentum, wie ich an die Sonne glaube, die aufgegangen ist – nicht nur, weil ich sie sehe, sondern weil ich durch sie alles andere sehe.»

Impulse für den Glauben - dritter Teil - XXIV

Was ist Ihre Meinung zu diesen Aussagen? Welches sind Ihre zehn Argumente für den christlichen Glauben? Schreiben Sie uns Ihre Meinung an markus.zogg@ref-brunnen-schwyz.ch
Wir freuen uns über alle Beiträge.

Mit dieser Ausgabe schliessen wir die Inputs zum Buch «»Hoffnung in Zeiten der Angst» ab. Schreiben Sie uns, ob Ihnen die «Impulse für den Glauben» gefallen, ob Sie für Ihren eigenen Glauben davon profitieren können. Es würde uns interessieren. Wünschen Sie eine Gesprächsrunde, wo über den christlichen Glauben gesprochen werden kann? Es interessiert uns zu wissen, welchen Beitrag wir als Kirchgemeinde leisten können, damit Menschen im Glauben gefördert werden können.

Wir sind gerne bereit für Seelsorgegespräche. Melden Sie sich bei Pfarrer Alexander Lücke
oder Sozialdiakon Markus Zogg.
Bereitgestellt: 12.10.2023