Die christliche Hoffnung ist …
…einzigartig vernünftig, umfassend, realistisch und wirksam
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Vernünftig: Die Auferstehung Christi ist der Anker für die christliche Hoffnung. Wenn das Wirken Jesu mit seinem Tod zu Ende gewesen wäre, gäbe es keinen Grund, den christlichen Glauben aufrechtzuerhalten. Es sind nicht nur Ideen oder Einbildungen, die die Auferstehung Christi ausmachen, sondern starke empirische Fakten, die immer noch Glauben erfordern, aber die uns eine höchst vernünftige, rationale Hoffnung geben, dass es einen Gott gibt, der die Welt neumachen wird.
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Umfassend: In unserer säkularen Kultur glauben viele Menschen, dass sowohl die Weltgeschichte als auch der Einzelne eines Tages nicht mehr sein werden. Andere Religionen lehren, dass die Materie unwichtig ist und am Ende alles reiner Geist sein wird. Das Christentum unterscheidet sich von beiden Positionen. Es wird eine Welt sein, in der Gerechtigkeit wohnt, in der alle Tränen abgewischt werden, in der Tod und Verwüstung für immer verbannt sind. Unsere jetzige Welt wird von Grund auf repariert, geheilt, erneuert und aus ihrer Knechtschaft unter Tod und Verfall befreit werden (Röm. 8,13-23).
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Realistisch: Die Geschichte Gottes bewegt sich auf ein wunderbares Ziel hin, aber nicht in einer Abfolge von immer besser werdenden Epochen, in denen die Menschheit immer stärker wird. Es ist falsch, eine Gesellschaft auf die Annahme zu gründen, dass es mit jeder Generation mehr Wohlstand, Frieden und Gerechtigkeit geben wird. Allein der christliche Glaube bietet uns eine Sicht von der Menschheitsgeschichte, die realistisch ist, ohne zynisch zu werden.
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Wirksam: Auf Gott zu hoffen, bedeutet nicht, unsicher und ängstlich zu wünschen, dass er auf meiner Seite steht, sondern zu erkennen, dass er – und er allein – vertrauenswürdig ist und der Einzige, der mich nie enttäuschen wird (vgl. Psalm 42 und 62). Der Glaube an die Auferstehung Jesu bestätigt, dass es einen Gott gibt, der gut und allmächtig ist. Christliche Hoffnung bedeutet, dass ich aufhöre, für mein Leben und Glück auf Menschen zu setzen, und mich stattdessen ganz auf Gott verlasse.
Impulse für den Glauben - dritter Teil - XXII
Die „Impulse für den Glauben“ erscheinen wöchentlich am Donnerstag.
Wir sind gerne bereit für Seelsorgegespräche. Melden Sie sich bei Pfarrer Alexander Lücke
oder Sozialdiakon Markus Zogg.