Hoffnung für die Zukunft
Niemand kann ohne Hoffnung leben. Aber woher soll sie kommen?
In den alten Kulturen war keine Vorstellung vorhanden, dass die Geschichte eine Geschichte des ständigen Fortschritts und der kontinuierlichen Verbesserung der Lage des Menschen war. Erst als das Christentum kam, änderte sich diese pessimistische Haltung. Die Christen glaubten an die Einheit der ganzen Menschheit und dass diese Menschheit sich auf eine gemeinsame und herrliche Zukunft zubewegte. Die Säkularisierung und die Zeit der Aufklärung zwischen 1750 und 1900 bewirkte jedoch, dass viele der führenden abendländischen Denker der Religion allgemein und dem Christentum im Besonderen den Rücken zukehrten. Die Menschen waren überzeugt, dass die Zukunft ohne Glauben besser sein würde als die Vergangenheit. Dann kam das 20. Jahrhundert. Dass die Wissenschaft und Vernunft es nicht vermochten, zwei Weltkriege zu verhindern, hat bei manch einem dazu geführt, dass auch der Glauben an die säkulare Fortschrittsidee verloren ging. Die Menschheit als höchste Spezies auf dem Planeten hatte versagt. Bis in unsere Zeit hinein gerät das säkulare Fortschrittsdenken immer mehr unter Druck. Die Erkenntnis lautet: Mehr wissen bedeutet nicht automatisch ein besseres Leben. Und es macht den Menschen auch nicht besser. Die Geschichte hat gezeigt, dass Wissen auf furchtbare Weise dazu missbraucht werden kann, unsere Situation als Menschen zu verschlechtern. Etwas grundlegendes mit dem Menschen stimmt nicht.
Gegenüber diesen pessimistischen Aussichten steht die christliche Vorstellung vom Fortschritt der Geschichte. Alles soll auf ein gutes Ziel hinauslaufen. Gottes erneuerte Welt wir der Höhepunkt und die Erfüllung des Höchsten und Besten sein. Die christliche Hoffnung ist…
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Impulse für den Glauben - dritter Teil - XXI
Die „Impulse für den Glauben“ erscheinen wöchentlich am Donnerstag.
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