Markus Rosenfelder

Impulse für den Glauben - dritter Teil - XII

Buch Hoffnung in Zeiten der Angst (Foto: Markus Zogg)

Als Grundlage dient das Buch von Timothy Keller:
«HOFFNUNG IN ZEITEN DER ANGST: Wie die Auferstehung die Welt verändert»
Hoffnung

Die Auferstehung Jesu Christi hat sich tatsächlich ereignet. Nur durch die persönliche Begegnung mit dem Auferstandenen kann die gewaltige Hoffnung, zu der Gott uns berufen hat (vgl. Epheser 1,18) tatsächlich erfahren. Dies bezeugen fünf Menschen, von denen wir im Neuen Testament lesen können.

Maria Magdalena
«Maria aber blieb draussen vor dem Grab stehen; sie weinte…“ (Johannes 20,11-20)
Als der Auferstanden zu ihr trat, erkannte sie ihn nicht. Sie begriff nicht, dass die Engel und Jesus selbst vor ihr standen. Damit steht Maria Magdalena stellverstretend für die ganze Menschheit. Es gäbe keine Hoffnung für uns, wen Gott darauf wartet, dass wir den ersten Schritt tun. Auch bei Maria Magdalena ergriff er die Initiative und fragte sie: „Warum weinst du? Wen suchst du?“. Gott geht jedem einzelnen Menschen nach. Er drängt uns nicht, sondern lässt uns die Entscheidung. Der christliche Glaube meint eine enge, persönliche Gemeinschaft. Als Maria Magdalena Jesus endlich erkannte, rief sie laut: „Rabbuni!“, was Meister bedeutet. Die Gemeinschaft mit dem auferstandenen Herrn ist eines der Geschenke, die Gott denen macht, die an die Auferstehung glauben.

Impulse für den Glauben - dritter Teil - XII

Die „Impulse für den Glauben“ erscheinen wöchentlich am Donnerstag.

Wir sind gerne bereit für Seelsorgegespräche. Melden Sie sich bei Pfarrer Alexander Lücke
oder Sozialdiakon Markus Zogg.
Bereitgestellt: 13.07.2023