Markus Zogg

Nicht auf Wolke 7 - Was Glauben kostet

Wolke 7: Amir und Rashid (Foto: Samuel Wagner)

Wolke 7: Amir und Rashid (Foto: Samuel Wagner)

Zum Tag der verfolgten Christen erzählten Hossein und Rashid in der Wolke 7, was es sie kostet, sich zum christlichen Glauben zu bekennen.
Rashid ist in einer muslimischen Familie in Kabul aufgewachsen. Bis vor 6 Jahren lebte er in Afghanistan. Von Beruf ist er gelernter Schneider. Vor kurzem liess sich Rashid in der Reformierten Kirche taufen.

Im Jugendgottesdienst erzählte er von seiner Angst, die er wegen seines christlichen Bekenntnisses vor seiner Mutter und seinen leiblichen Brüdern hat. Ebenso fürchtet er sich vor politischer Verfolgung. Für ihn ist der christliche Glaube ein Vertrauenssprung, der ihm hilft zu tragen, was ihn sein Glauben kostet.

Sein Taufpate Hossein stammt aus Shiraz in Persien dem heutigen Iran. Er spricht mehrere Sprachen und war Profifussballer. Seine Karriere musste er wegen seiner Flucht aufgeben. Besonders nahe geht ihm, dass er wegen seiner Überzeugung keinen Kontakt mehr mit seiner Familie hat. Er fürchtet um sein Leben.

Beide haben Asyl beantragt und warten auf einen Bescheid der politischen Behörden, um in der Schweiz bleiben zu dürfen.

Die Kollekte des ökumenischen Jugendgottesdienstes im Schwyzer Talkessel ging an das Projekt der Bischofskonferenz www.migratio.ch, das sich für interkulturelle Anliegen und verfolgte Christen einsetzt.
Bereitgestellt: 01.11.2011